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Austausch mit der Leitung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso)

Opferentschädigung

Austausch mit der Leitung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) am 17. August 26

„Wie kann der WEISSE RING das Lageso darin unterstützen, besser zu werden?“ Dies Frage stand am Anfang eines Austauschs von Rolf Schmachtenberg und Norbert Baehr vom Landesvorstand mit dem amtierenden Präsidenten des Lageso, Herrn Dr. Matthias Merx, und den Leiterinnen der Abteilung für Versorgung und der Abteilung Öffentlicher Gesundheitsdienst und ärztliche Begutachtungen.

Gruppe

Foto: WR

 

Die Einrichtung der Traumaambulanzen, die vom Lageso finanziert werden, ist in Berlin gut gelungen. Beim Fallmanagement gibt es noch viel Luft nach oben.

Rund 260 Mitarbeitende hat die Abteilung Versorgung des Lageso, die für das Soziale Entschädigungsrecht (darunter die Gewaltopferentschädigung) und das Schwerbehindertenrecht (insbesondere Ausstellung der Ausweise) tätig ist. Die Umstellung auf das neue Gesetzbuch (SGB XIV) und sein Wahlrecht ist mit viel Arbeit verbunden. Aufgrund von Neuerungen bei der Rehabilitierung von DDR-Unrecht sind allein rund 6.000 Fälle erneut zu bearbeiten; diese Aufgabe konnte einer Sondereinheit übertragen werden.

Im Gespräch erläuterten die Kolleginnen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Abläufe geplant seien, und berichteten von Digitalisierungsvorhaben. Hilfreich wäre es, wenn das Gesetz mehr pauschale Leistungen vorsehen würde. Sie warben dafür, dass sich der WEISSE RING dafür einsetzt, auch wenn es zu weniger Einzelfallgerechtigkeit führen würde. Gute Qualifizierung sei das A&O. Aus dem Gespräch nahmen die Kolleginnen die Anregung mit, Sozialarbeitern Praktika im Lageso anzubieten.

Für die Arbeit des Lageso seien die Rückmeldungen des WEISEN RINGs zu Einzelfällen sehr hilfreich. Es wurde vereinbart, die regelmäßigen Treffen des Lageso mit dem WEISSEN RING und seinen Außenstellenleitern wieder aufleben zu lassen. Das erste Treffen soll Anfang 2027 stattfinden.

 

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