Das größte Stadtfest seiner Art im Motzstraßenkiez am Nollendorfplatz zieht Hundertausende an. Eine gute Gelegenheit für den WEISSEN RING. Auf Initiative der Jungen Gruppe des WEISSEN RINGS beteiligten sich zwölf Ehrenamtliche. Aufgebaut wurde am Freitagabend. Samstag von 11 bis 23 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr schlenderten die Massen vorbei, nahmen den WEISSEN RING wahr. Ungezählt viele Teilnehmende besuchten den Stand.
Das Spiel „3 aus 5 – das Kriminalquiz des WEISSEN RINGS Berlin“ hatte seine Premiere. Es war ein voller Erfolg. Die Suche nach den richtigen Antworten führte zu einem intensiven Austausch mit vielen Standbesuchern: Zur Wirkung von KO-Tropfen, zu Formen der Kriminalität im Internet, zur Entwicklung der Kriminalität und der Aufklärungsquote, zum Dunkelfeld bei sexueller Kriminalität, zu Zivilcourage, zu Leistungen der Opferentschädigung und schließlich auch zur Arbeit des WEISSEN RINGS.
Passanten, befragt, ob sie den WEISSEN RING kennen, bejahten dies in großer Zahl. Und die eine oder andere erzählte sogar, ja, da habe es mal was gegeben, da habe man sich an den WEISSEN RING gewandt und das sei sehr hilfreich gewesen. Nur einmal wurde negative Kritik geäußert; die Beratung sei schlecht gewesen; doch das hätte nicht am Fachlichen, sondern eigentlich nur daran gelegen, dass „die Chemie untereinander nicht gepasst hätte“.
Die Queere Power Brassband „Transophonix“ war eine von vielen Gruppen, die mit Humor und schwungvoller Musik für gute Stimmung sorgte.
Es gab viel Dank und Anerkennung für die Teilnahme des WEISSEN RINGS. Wir sollten unbedingt im nächsten Jahr wiederkommen, hieß es. Möglich gemacht haben dies vor allem Sebastian Christoph von der Jungen Gruppe und Christina Bechinie aus dem Landesbüro, die sich um die gesamte Logistik, das Zusammen- und Bereitstellen der Materialien und den Druck des Quiz gekümmert hat.
Fotos: WR
Link zum Internetseite des Veranstalters: https://www.stadtfest.berlin/de