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Nach 20 Jahren fand im Landesverband Berlin ein Führungswechsel statt

Übergabe des obligatorischen Landesbüroschlüssels (Foto: Petra Schneider-Schmelzer)

Die ehrenamtliche Landesvorsitzende von Berlin Sabine Hartwig beendet nach 20 Jahren ihre Arbeit als Leiterin des Landesverbandes.

Sabine Hartwig ist Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstand und Führungskräftetrainerin. Die Kriminalbeamtin a.D. wurde 2002 von der Delegiertenversammlung in ihr Amt gewählt. 2009 erhielt Frau Hartwig das "Verdienstkreuz am Bande" der Bundesrepublik Deutschland für ihre Tätigkeit im WEISSEN RING in Berlin und bundesweit.

Nun ist es an der Zeit das Zepter an ihre Nachfolgerin Rechtsanwältin Manuela Krahl-Röhnisch weiterzugeben. Dazu Sabine Hartwig: „20 Jahre durfte ich Teil der Entwicklung des WEISSEN RINGS in Berlin sein. Damals umfasste der Landesverband 80, heute 150 gut ausgebildete, ehrenamtliche Mitarbeitende. Natürlich gab es in dieser Zeit Höhen und Tiefen, besonders in den letzten zwei Jahren mussten wir unsere Opferarbeit wegen der Pandemie umstellen und teilweise neu denken.

Wenn ich zurückblicke, überwiegen ganz eindeutig die positiven Erfahrungen, die ich machen durfte. Ich habe viele wunderbare Menschen kennengelernt, denen ich mich auch weiterhin innig verbunden fühlen werde.

Meiner engagierten Nachfolgerin wünsche ich von Herzen Glück und Erfolg in ihrem neuen Ehrenamt!“               

M. Krahl-Röhnisch  (Foto: Petra Schneider-Schmelzer)

Einstimmig wurde RA Krahl-Röhnisch von den Mitgliedern zur neuen Landesvorsitzenden von Berlin gewählt.

RA Krahl-Röhnisch ist seit 1998 mit einer eigenen Anwaltskanzlei in Berlin-Spandau ansässig. Ein großer Tätigkeitsschwerpunkt ihrer Kanzlei ist seit Jahren das Opferschutzrecht. Frau Krahl-Röhnisch ist seit 2002 Mitglied des WEISSEN RING und hat bereits in ihrer beruflichen Tätigkeit die Ziele des Vereins unterstützt.

Frau Krahl-Röhnisch bedankt sich: „Ich bin stolz, die Nachfolgerin von Frau Hartwig werden zu dürfen und einen gut geführten und geordneten Landesverband übernehmen zu können. Es stehen große Aufgaben für den Landesverband Berlin bevor, die ich tatkräftig begleiten möchte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Mitarbeiterinnen des Landesbüros und möchte die gute Arbeit von Frau Sabine Hartwig mit eigenen Impulsen fortführen."

RA Krahl-Röhnisch dankte auch ihren beiden frisch gewählten Stellvertretern Christine Burck und Ingo Sorgatz: "Auch bei Christine Burck und Ingo Sorgatz habe ich viel Freude über das Wahlergebnis und Enthusiasmus für das Angehen der nächsten großen Themen bemerkt und freue mich mit ihnen, verdienstvolle und sehr engagierte Stellvertreter an meiner Seite zu haben.

Die Landestagung, die Landesmitgliederversammlung und der anschließende Empfang waren eine rundum gelungene Veranstaltung. Hierfür nochmals meinen herzlichsten Dank für die wirklich tolle Organisation. Ich danke auch für Ihr zahlreiches Erscheinen und Ihr Einbringen zum Nutzen unseres WEISSEN RINGS!"

Zu den Gästen zählte u.a. der amtierende Bundesvorsitzende der Opferhilfeorganisation Jörg Ziercke, der eine 30-minütige Rede zur Verabschiedung von Sabine Hartwig hielt.

v. li: J. Ziercke, S. Hartwig, M. Krahl-Röhnisch (Fotos: Petra Schneider-Schmelzer)

PM 11.06.2022